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16. November 2017

Formycon stellt Weichen für die Zukunft und bestätigt Vorstände bis Mitte 2022

  • Verträge von CEO Carsten Brockmeyer und CFO Nicolas Combé bis 30. Juni 2022 verlängert
  • Bestellung von COO Stefan Glombitza unverändert
  • Vertragsverlängerungen spiegeln erfolgreiche und stabile Unternehmensentwicklung wider

München – Der Aufsichtsrat des Biosimilarunternehmens Formycon AG hat die Bestellung von Dr. Carsten Brockmeyer, Vorstand und CEO, sowie von Dr. Nicolas Combé, Vorstand und CFO, bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Mit den Vertragsverlängerungen würdigt das Kontrollgremium die erfolgreiche Arbeit des Formycon-Managements in den vergangenen Jahren und sorgt für die notwendige Kontinuität an der Unternehmensspitze für eine weiterhin nachhaltig erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

„Formycon hat sich seit der strategischen Fokussierung auf die Entwicklung von Biosimilars im Jahr 2013 außergewöhnlich erfreulich entwickelt. Die Verlängerung der Vorstandsverträge spiegelt nicht nur die Leistungen des gesamten Formycon-Teams wider, sondern ist auch Ausdruck für Kontinuität im Unternehmen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand“, sagt Dr. Olaf Stiller, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Formycon AG. „Wir freuen uns, die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vorständen fortzusetzen.“

Dr. Brockmeyer ist seit 2013 bei Formycon und als ausgewiesener Biosimilar-Experte für die Unternehmens- und Entwicklungsstrategie des Unternehmens verantwortlich. Dr. Combé ist bereits seit 2008 als Mitgründer der heutigen Formycon AG tätig und verantwortet unter anderem die Bereiche Finanzen, Controlling, Recht und Personalwesen. Dr. Stefan Glombitza ergänzte im Oktober 2016 den Formycon-Vorstand und leitet seitdem den operativen Entwicklungsbereich der Formycon. Seine Vorstandsbestellung läuft unverändert bis zum 30. September 2021.

Unter der Führung des aktuellen Managements hat sich Formycon als international anerkannter Biosimilar-Entwickler etabliert. Seit 2013 hat das Unternehmen vier Biosimilar-Projekte ins Leben gerufen, von denen sich eines bereits im fortgeschrittenen Stadium der klinischen Testphase III befindet.

Über Formycon:
Formycon ist ein führender konzernunabhängiger Entwickler von qualitativ hochwertigen Nachfolgeprodukten biopharmazeutischer Arzneimittel, sogenannten Biosimilars. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Therapien in der Ophthalmologie und Immunologie sowie auf weitere wichtige chronische Erkrankungen und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der technischen Entwicklung bis zur klinischen Phase III und Zulassung ab. Mit seinen Biosimilars leistet Formycon einen bedeutenden Beitrag, um möglichst vielen Patienten den Zugang zu wichtigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu ermöglichen. Derzeit hat Formycon vier Biosimilars in der Entwicklung, wovon zwei bereits auslizenziert worden sind.

Über Biosimilars:
Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Psoriasis und erworbener Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf Biopharmazeutika aus – bis 2020 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der weltweite Umsatz mit Biosimilars über 3,0 Milliarden Dollar. Bis 2025 könnte er sich nach Analystenschätzungen verzehnfachen. Im Gegensatz zu klassischen Generika sind Biosimilars nur sehr aufwendig und mit großem Spezialwissen zu entwickeln und herzustellen.

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Die Formycon AG übernimmt keine Verpflichtung, diese auf die Zukunft gerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
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