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05. Juni 2018

Formycon mit deutlichem Umsatz- und Ergebniszuwachs im ersten Quartal 2018

  • Umsatz und sonstige Erträge steigen auf 13,69 Millionen Euro, EBITDA beträgt 6,88 Millionen Euro
  • Ergebnis getrieben durch Anrechnung der Investitionen in das Projekt FYB202 aus den Jahren 2013 bis 2016
  • Positive Auswirkungen auf Jahresergebnis 2018 erwartet

München – Das Biosimilar-Unternehmen Formycon (ISIN: DE000A1EWVY8/ WKN: A1EWVY) hat seinen Umsatz und das Ergebnis im ersten Quartal 2018 im Vergleich zur Vorjahreszeit deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen heute mitteilte, legten der Konzernumsatz und die sonstigen Erträge in den ersten drei Monaten des Jahres auf 13,69 Millionen Euro (Vorjahr: 3,38 Millionen Euro) zu. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 6,88 (-0,51) Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBIT) sowie das Quartalsergebnis summierten sich auf 6,68 (- 0,70) beziehungsweise 6,67 (-0,71) Millionen Euro.

Die positive Entwicklung ist im Wesentlichen durch die Anrechnung der Investitionen in das Projekt FYB202 aus den Jahren 2013 bis 2016 getrieben. Die Berücksichtigung dieser Investitionen in Höhe von 8,47 Millionen Euro auf die Finanzierungsverpflichtungen von Formycon für das Joint Venture-Unternehmen FYB 202 GmbH & Co. KG führte zu einem einmaligen umsatz- und ergebniswirksamen, aber nicht liquiditätswirksamen Effekt. Die genannte Summe wurde der Formycon AG auf deren Kapitalkonto in der FYB 202 GmbH & Co. KG gutgeschrieben. Formycon ist an dem Joint Venture mit 24,9 Prozent beteiligt und trägt entsprechend der Beteiligungsquote die bisherigen Projektinvestitionen und die weiteren Entwicklungskosten, wird aber auch in gleicher Höhe an potenziell künftigen Lizenz- und Vermarktungserträgen partizipieren.

Die Liquiditätskennzahlen des Formycon-Konzerns entwickelten sich im ersten Quartal 2018 ebenfalls planmäßig: der Bestand an liquiden Mitteln, der den Kassenbestand, Schecks, Bankguthaben sowie Wertpapiere umfasst, belief sich Ende März auf 16,59 Millionen Euro. Unter Einbeziehung der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,15 Millionen Euro verfügte Formycon zum Stichtag über liquide Mittel von 19,74 Millionen Euro.

Die Formycon AG als die eigentliche operative Einheit des Unternehmens erreichte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 11,86 (erstes Quartal 2017: 2,16) Millionen Euro. Das Dreimonatsergebnis der AG lag bei 6,58 Millionen Euro nach -0,77 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg gegenüber dem Vergleichszeitpunkt im Vorjahr erwartungsgemäß von 71 auf 85.

Aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2018 rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr mit einem signifikant positiven Ergebnis und einem Umsatz von etwa 35 Millionen Euro.

Finanzvorstand Dr. Nicolas Combé zeigte sich über den Verlauf des ersten Quartals 2018 erfreut: „Neben der positiven Entwicklung unserer Biosimilarprojekte, insbesondere der kürzlich kommunizierten Zwischenergebnisse der klinischen Phase-III-Studie von FYB201, sind wir auch mit unseren Finanzkennzahlen sehr zufrieden. Durch die laufenden Lizenzverträge für unsere Biosimilarprojekte FYB201 und FYB203 sowie das FYB202-Joint Venture sind wir hinsichtlich der Finanzierung unserer drei am weitesten fortgeschrittenen Projekte gut positioniert.“

Über Formycon:
Formycon ist ein führender konzernunabhängiger Entwickler von qualitativ hochwertigen Nachfolgeprodukten biopharmazeutischer Arzneimittel, sogenannten Biosimilars. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Therapien in der Ophthalmologie und Immunologie sowie auf weitere wichtige chronische Erkrankungen und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der technischen Entwicklung bis zur klinischen Phase III sowie der Erstellung der Zulassungsunterlagen ab. Mit seinen Biosimilars leistet Formycon einen bedeutenden Beitrag, um möglichst vielen Patienten den Zugang zu wichtigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu ermöglichen. Derzeit hat Formycon vier Biosimilars in der Entwicklung.

Über Biosimilars:
Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose und erworbener Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf Biopharmazeutika aus – bis 2020 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz.
Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der weltweite Umsatz mit Biosimilars über drei Milliarden Dollar. Bis 2025 könnte er sich nach Analystenschätzungen verzehnfachen.

Kontakt:
Thorsten Schüller
Corporate Communications and Investor Relations
Formycon AG
Fraunhoferstr. 15
82152 Planegg-Martinsried/Deutschland
Phone +49 (0) 89 – 86 46 67 150
Fax + 49 (0) 89 – 86 46 67 110
Thorsten.schueller@formycon.com // www.formycon.com

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Die Formycon AG übernimmt keine Verpflichtung, diese auf die Zukunft gerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
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