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12. Dezember 2013

Formycon AG unterzeichnet erste Biosimilar-Lizenzvereinbarung mit der Santo Holding GmbH

    • Auslizenzierung des ersten Biosimilars aus der Formycon-Produkt-Pipeline
    • Langfristige Ausrichtung der Formycon AG als globaler Biosimilar-Entwickler gelungen
    • Formycon erhält erfolgsabhängige Zahlungen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich

München – Die Formycon AG gab heute bekannt, dass sie für ihr erstes biopharmazeutisches Nachahmer-Produkt (Biosimilar) einen exklusiven, weltweiten Lizenzvertrag mit der Santo Holding GmbH von Andreas und Thomas Strüngmann geschlossen hat. Gemäß den Vertragsbedingungen übernimmt die Santo Holding die Verantwortung und die Kosten für die gesamte Weiterentwicklung, Herstellung sowie die Vermarktung des Formycon-Biosimilars, wobei die Produktentwicklung bis zur Zulassung weiterhin von Formycon durchgeführt wird.
Formycon erhält eine sofortige Zahlung in einstelliger Millionenhöhe. Abhängig vom Erreichen bestimmter regulatorischer sowie umsatzbezogener Ergebnisse hat Formycon Anspruch auf weitere Zahlungen, die im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Santo Holding für eine Zusammenarbeit mit Formycon gewinnen konnten. Damit ist die langfristige Ausrichtung der Formycon als globaler Biosimilar-Entwickler gelungen. Dazu möchte ich auch dem gesamten Formycon-Team danken, das entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen hat“, erklärte Dr. Carsten Brockmeyer, Vorstand (CEO) der Formycon AG.

„Dies ist der erste Lizenzvertrag aus der eigenen Formycon Biosimilar-Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit der Santo Holding ist ein weiterer großer Schritt im Aufbau der Formycon zu einem führenden Unternehmen in der zukunftsträchtigen Biosimilar-Branche“, kommentierte Dr. Nicolas Combé, Vorstand (CFO) der Formycon AG, die heutige Vereinbarung.
„Biosimilars werden zukünftig einen wichtigen Teil der Patientenversorgung weltweit ausmachen. Wir freuen uns, dass wir mit der Formycon einen anerkannten und erfahrenen Partner in der Biosimilar-Entwicklung gefunden haben“, sagte Dr. Thomas Strüngmann.

 

Hintergrund: Was sind Biosimilars?
Biopharmazeutika haben seit den Achtziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Behandlung von Krebs, Diabetes, Rheuma und Multipler Sklerose revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf Biopharmazeutika aus – bis 2020 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Damit dürfen Nachahmer-Produkte, sogenannte Biosimilars, auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu klassischen Generika sind Biosimilars nur sehr aufwendig und mit großem Spezialwissen herzustellen.

Über die Formycon AG:
Die Formycon AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Arzneimittelentwicklung entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette bis zur klinischen Phase III und Zulassung. Der Unternehmensschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Biopharmazeutika, insbesondere Biosimilars von hoher Qualität sowie der Herstellung innovativer Darreichungsformen, sowohl für die Eigenentwicklung als auch als Dienstleister für Biotechnologie- und Pharmaunternehmen. Grundlage der Biosimilarentwicklung durch die Formycon AG ist die Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen für die Marktzulassung. Dabei arbeiten die Bereiche Protein-Analytik, Zelllinien-, Prozess- und Produktentwicklung, Qualitätskontrolle, klinische Forschung und Arzneimittelzulassung als integriertes Team zusammen und gewährleisten so eine schnelle und effiziente Entwicklung. Der weltweit rasant wachsende Biosimilarmarkt stellt somit eine signifikante Opportunität für die Formycon AG dar.

Kontakt:
Formycon AG
Fraunhoferstr. 15
82152 Martinsried/Planegg
Fon +49 (0) 89 – 86 46 67 100
Fax + 49 (0) 89 – 86 46 67 110
ir@formycon.com / www.formycon.com

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